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Porsche 911

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Vom 901 zum 911 – die Geburt einer ...
Design & Technik – Form, Funktion, ...
Varianten & Modellpflege – Technik ...
Motorsport & Homologation – Siegert...
Kurioses & Anekdoten – vom Ölklappe...
Fahrgefühl & Alltagstauglichkeit – ...
Persönlichkeiten – im Schatten des ...
Schluss & Vermächtnis
Markt & Sammlerwert
– Porsche 911 Urmodell Quick Facts

Kategorie
Oldtimer von Porsche

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Porsche 911

Retro
Der Porsche 911 Urmodell war mehr als nur ein Nachfolger des 356 – er war die Vision eines Sportwagens, der Stil, Technik und Rennsportambitionen auf einzigartige Weise vereinte. Seit seiner Enthüllung 1963 in Frankfurt begeistert er durch ikonisches Design, innovative Technik und eine unvergängliche Präsenz – auf Straße und Rennstrecke.

Vom 901 zum 911 – die Geburt einer Ikone

Der 911 wurde erstmals 1963 auf der IAA in Frankfurt unter der Bezeichnung „901“ vorgestellt . Aufgrund eines Namensrechtsstreits mit Peugeot wurde aus 901 schon kurz nach Serienstart 1964 der ikonische „911“ .
Die ersten 82 Fahrzeuge trugen noch das „901“-Emblem – heute extrem begehrte Sammlerstücke . Die Serienproduktion begann im September 1964 in Zuffenhausen, ab Februar 1965 wurden die ersten 911 an die USA geliefert . Er war größer, stärker und komfortabler als der 356 – aber schon als 901/911 erkennbar (8)(5)(0)(25)(2).

Design & Technik – Form, Funktion, Fahrt

Entwurf: Das Design stammt von Ferdinand „Butzi“ Porsche und Erwin Komenda . Es sollte elegant, sofort erkennbar als Porsche und gleichzeitig alltagstauglich sein, mit ausreichend Platz – theoretisch sogar für ein Golf-Putter-Set im Kofferraum (25)(2).

Motorisierung: Zum Start gab’s einen luftgekühlten 2,0-Liter-Sechszylinder-Boxer mit 130 PS . Später kamen 2,2- und 2,4-Liter Varianten hinzu, mit bis zu 190 PS Leistung und über 230 km/h Höchstgeschwindigkeit . Den Einstieg markierte der 110-PS-„T“-Touring, die Luxusversion „L“ folgte – und 1967 kam mit dem 911 S das erste Topmodell mit 160 PS und legendären Fuchs-Schmiederädern – die ersten Leichtmetallfelgen in einem Serienwagen überhaupt . Diese Räder reduzierten die ungefederten Massen und verbesserten Handling und Stil enorm (25)(2)(26).

Varianten & Modellpflege – Technik trifft Evolution

911 T, L, S – 1964 bis 1968: Die Varianten deckten breite Kundenschichten ab – vom Basismodell bis hin zum sportlichen S mit Fuchs-Felgen und höherer Verdichtung .

Radstandverlängerung 1969: Um das fahrdynamische Verhalten noch stabiler zu machen, verlängerte Porsche den Radstand um 6,7 cm – das sorgte für mehr Komfort auf langen Strecken . Ebenfalls 1969 kam der 911 E mit mechanischer Einspritzung (103 kW) dazu; der 911 S legte auf 170 PS zu . 1972 folgte der 2,4-Liter-Motor mit 190 PS . Manche Modelle besaßen in jener Zeit eine außen gelegene Ölklappe zur besseren Befüllung – eine Kuriosität, die aber aus Sicherheitsgründen bald wieder verschwand (25)(1)(2)(15).

Motorsport & Homologation – Siegertypen auf der Straße

Der 911 war von Beginn an auch für den Rennsport gedacht: Schon 1965 fuhr ein leicht modifizierter 911 seinen ersten Einsatz bei der Rallye Monte Carlo und kam als Fünfter ins Ziel .

Der legendäre Carrera RS 2.7 (1973) wurde mit 210 PS, Entenbürzel-Heckspoiler und breiten Kotflügeln gebaut, lief aber deutlich über die ursprünglich geplanten 500 zur Rennhomologation – bis zu 1.580 Einheiten entstanden .

Der 911 R feierte 1967 sein Motorsportdebüt und wurde Dritter beim GT-Rennen Mugello – was unterstreicht, wie schnell der 911 auf der Rennstrecke Fuß fasste . Der Carrera RSR (1973–74) dominierte Langstreckenrennen, GT-Meisterschaften und bildete die Basis für spätere Rennwagen wie Porsche 934 (FIA Gruppe 4/5) . (5)(7)(29)

Kurioses & Anekdoten – vom Ölklappenmodell bis Fuchs-Düfte

Die Ölklappe ist ein legendäres Detail: Die Verwechslung mit dem Kraftstofftank führte zu Problemen – und zur Rückkehr zur klassischen Motorraumöffnung .

Die Fuchs-Felge wurde 1965 erstmals am Targa gezeigt . Sie war die erste Leichtmetallguss-Felge eines Serienwagens . (26)

In den 70ern gab es Pläne, den 911 durch den 928 zu ersetzen – doch die starke Kunden-Loyalität verhinderte das . (3)

Fahrgefühl & Alltagstauglichkeit – ein Sportwagen fürs Leben

Der 911 bot eine seltene Kombination aus Sportlichkeit und Alltagstauglichkeit: Allradlenkung war nicht nötig – bei präziser Lenkung, optimaler Balance und robustem Fahrwerk .

Sein Sound, das agile Handling und die klare Struktur machten ihn schnell zum Ideal für Enthusiasten, die sowohl auf Landstraße als auch auf Rennstrecke unterwegs waren . (3)

Persönlichkeiten – im Schatten des Mythos

Butzi Porsche: Formte die ikonische Silhouette, die bis heute in weiterentwickelter Form steht .

Erwin Komenda: Setzte das Design in Serienreife um .

Ferry Porsche: Vernetzer zwischen Vision und Serie .

Huschke von Hanstein: Der PR-Stratege, der mit Motorsport die Legende des 911 befeuerte . (2)

Schluss & Vermächtnis

1973 ging das Urmodell in den Ruhestand – mit über 63.000 gebauten Einheiten. Doch für viele ist er der perfekte Porsche, weil er Tradition, Technik und Pioniergeist vereint. Seine DNA lebt in jedem späteren 911 weiter. Modernere Interpretationen wie der „Singer DLS“ feiern diesen Geist neu – mit Formula-1-Know-how und reduzierter Fertigung . (1)

Markt & Sammlerwert

Der Urmodell-911 ist heute hochbegehrt. Carrera RS, Targa oder Original-Coupe in gutem Zustand erzielen regelmäßig sechsstellige Werte. Seine Authentizität, technische Finesse und historische Bedeutung machen ihn zu einem sicheren Wert für Sammler . (2)

– Porsche 911 Urmodell Quick Facts

Bauzeit 1964–1973
Produktion ca. 63.000 Stück
Varianten T, L, E, S, Carrera RS, R, Targa
Motoren 2,0–2,4 L Sechszylinder, 110–210 PS
Highlights Fuchs-Felgen, Radstandsverlängerung, Carrera RS 2.7, Rallye-Einsatz, Ölklappe, Butzi Porsche Design, Homologationsikone
Porsche Newsroom – Erstvorstellung IAA 1963 bzw. Produktion ab 1964
Wikipedia (Porsche 911 classic) – Modellgeschichte, Technik & Varianten
Porschedelaware.com – Fun Facts 911, Loyalität, Produktionsstandort
Stuttcars.com – Entwicklung Urmodell 911
Wikipedia (Porsche 911) – Motor und Design-Daten
Wikipedia (Carrera RSR) – Motorsportlegende
Porsche Newsroom – Geschichte 911 R, homologations Sondereinsätze
Porschestories – Brief History Porsche 911
Classic Analytics – Marktpreise 911 Modelle (2024)
Coolclassicclub.com – Varianten T, L, E Unterschiede
Wikipedia (Fuchs wheel) – Design & Technik Fuchs-Felgen
Wired – Moderne Interpretation Singer DLS
Bild.de – Kontinuität des 911 trotz 928-Plan
Porschewestpalmbeach.com – Produktionsstart 1964

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